Netzwerkstatt 2011

Jährlich veranstaltet das “Jugendbildungsnetzwerk bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung” eine Netzwerkstatt. Dabei geht es um die Handlungsfelder der Akteur_innen, die Reflexion eigener politischer Bildungsarbeit, das Kennenlernen neuer Methoden und Vernetzung von Trägern und Einzelpersonen. Schwerpunkt der diesjährigen Netzwerkstatt ist der Themenkomplex “Bildungskonzepte”.

(Bild anklicken für Flyerdownload)

Ist Bildung Bestandteil linker Organisierung? Wie entwickeln wir Politik- und Bildungskonzepte in Zeiten von Extremismusklausel und Krise?

Vom 2.-4. Dezember 2011 wollen wir gemeinsam mit Euch in der diesjährigen Netzwerkstatt Konzepte und praktische Erfahrungen politischer (Jugend)bildungsarbeit diskutieren. Von anliegenorientierter Bildung bis zur Partei-nahen Bildung, von Bildungskollektiven bis zu Bildung an der Schnittstelle zu Kunst und öffentlichem Raum, wollen wir unterschiedlichste Ansätze von Bildungsarbeit vorstellen und diskutieren: Was sind Erfahrungen, Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven der jeweiligen Bildungsansätze?

Gemeinsam wollen wir ohne Antragsstress und Sachzwänge Inhalte, Themen und Herangehensweisen diskutieren und reflektieren.

In vertiefenden Workshops können Herausforderungen wie die Demokratieerklärung oder kapitalismuskritische Bildung, aber auch Methoden und Ansätze wie gendersensible Bildungsarbeit unter die Lupe genommen werden.

Dies soll keine vollständige Auflistung der Workshops darstellen. Weitere sind in Planung und können gerne noch ergänzt werden.

Anmeldung
Bitte meldet euch bei Interesse bis 25.11.2011 verbindlich an(!!)
bei Ann-Katrin: lebuhn@rosalux.de
Telefon: (030) 44310-475

Mehr Infos auch beim Koordinationsteam: koordination@jubinetz.org

Besonderheiten

TN-Beitrag 30 Euro/20 Euro/10 Euro, aus den TN-Beiträgen werden die Fahrtkosten der Teilnehmenden solidarisch umverteilt. Um Anmeldung wird gebeten (kurze Email an): lebuhn@rosalux.de

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Das Jugendbildungsnetzwerk

Im Jahr 2003 gründeten Träger, Initiativen und Einzelpersonen, die linke politische Jugendbildung betrieben das Jugendbildungsnetzwerk (Jubi). Uns alle verband und verbindet damals wie heute der Anspruch, praktische politische Arbeit durch linke emanzipatorische und partizipatorische Bildung zu machen. Dies führte zur Suche nach einem Reflexionsrahmen für das «Politische» und das «Linke» in unserer Bildung.

Wir richten uns speziell an die Zielgruppe «Jugend», die sich für bestimmte Themen und Inhalte interessiert und besondere eigene Zugänge und Methoden benötigt. Darin unterscheidet sie sich von «Erwachsenen». Mit Jugend sind vor allem junge Menschen gemeint, die sich selbstbestimmt, eigenständig und unabhängig organisieren. Ein Netzwerk wie das Jubi bietet dafür einen öffentlichen und geistigen Raum.

Das Netzwerk versteht sich als offenes, politisches Projekt, an dem Jede und

Jeder teilhaben kann. Für die Aktivitäten des Jubis bedeutet dies, dass es keine formale Mitgliedschaft gibt, sondern Mitwirkende durch ihr Handeln dabei sind. Gemeinsame Entscheidungen und Veranstaltungen werden basisdemokratisch getroffen, umgesetzt und allen Teilhabenden transparent gemacht. Ein wichtiger Ort dafür ist das Netzwerktreffen, welches zumeist am Jahresanfang stattfindet. Ebenso jährlich findet eine Netzwerkstatt oder Netzwerktagung statt. Dort wird die politische Arbeit reflektiert, werden neue Ideen gesponnen, Peer-Fortbildungen realisiert und neue Projekte entworfen. Projekte werden in Kooperationen oder Projektgruppen des Jubis als gemeinsame politische Praxis realisiert. Erstere zeigen sich z.B. in der gemeinsamen Gestaltung von Workshops, dem Austausch von Projektideen und –umsetzungen oder einfach der Begleitung und Reflexion von Projekten.